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Neues aus der Kinderklinik.

"Ein Abschied und ein Aufbruch"

Kinderklinik verabschiedet Fördervereinsmitglieder und dankt für herausragende Unterstützung.

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Foto (Stefanie Starke): Im Rahmen eines kleinen Festaktes auf Passau-Oberhaus wurden Fördervereinsmitglieder offiziell verabschiedet und für das herausragende Engagement in den letzten Jahrzehnten gedankt.

Passau. „Die Gründungssatzung des Fördervereins haben damals 17 Mitglieder unterzeichnet“, erinnert sich Reinhard Schmidt, Geschäftsführer der Kinderklinik Dritter Orden Passau bei einer kleinen Feierrunde zur offiziellen Verabschiedung des Fördervereins „Freunde und Förderer der Kinderklinik Passau e.V.“ und deren Mitglieder.

Im Jahr 1991 hat der Förderverein im Sinne der ideellen und materiellen Unterstützung der Kinderklinik und zum Wohl kranker Kinder und Jugendlicher während ihres Aufenthalts in der Kinderklinik und im Sozialpädiatrischen Zentrum seine Arbeit aufgenommen. Nach und nach ist der Mitgliederstamm gewachsen, so dass dieser zuletzt 230 Mitglieder zählte – ein Erfolgsmodell. „In den letzten 27 Jahren hat sich der Verein samt aller aktiven Mitglieder zu 100 Prozent diesem Zweck verschrieben und ihn mehr als erfüllt“, dankt Schmidt für die herausragende Unterstützungsarbeit. „Unzählige wichtige und unentbehrliche Projekte sind so auf den Weg gebracht worden. Ich denke hier an die Mütterbetten, den Einsatz des Klinik-Clowns und der Märchenerzählerin, die Anschaffung des Karussells im Eingangsbereich, das Frühchen-Fernsehen „babywatch“ oder die medizinisch-therapeutischen Geräten für unser SPZ – all das ist aus dem Klinikalltag nicht mehr wegzudenken.“ Zuletzt hatte der Förderverein mit einer großzügigen Summe die Baumaßnahmen des SPZs und des neuen EBZs unterstützt. Über die Jahre hat der Verein so eine Summe von knapp 1 Millionen Euro eingespeist. „Ein riesen Betrag. Damit hat der Verein in außerordentlicher Weise nachhaltig zum Bestand und Erhalt der Kinderklinik beigetragen“, betont auch Chefarzt Prof. Dr. Matthias Keller – wohlwissend, dass Worte den Dank an den Verein kaum zum Ausdruck bringen können. Dieses finanzielle Engagement sei nur durch den persönlichen Einsatz tragender Kräfte des Fördervereins möglich gewesen, ist das Direktorium überzeugt. So sei der Verein der Klinik auch stets ein guter Ratgeber gewesen – „und unser Ohr nach außen! Wir haben Ihre Botschafterrolle und Sie an unserer Seite immer sehr geschätzt“, so Reinhard Schmidt.
Der Abend war jedoch nicht vorrangig dem Abschied gewidmet, sondern sollte auch einen neuen Aufbruch signalisieren: Denn auch wenn der Verein nun aufgelöst ist, sei dies kein Ende, sondern ein Neubeginn: „Der Förderverein lebt in der Stiftung Kinderlächeln weiter.“ Davon ist auch die ehemalige und langjährige Vereinsvorsitzende Annemarie Schmöller überzeugt: „Die Umwandlung in eine Stiftung war der logische Schritt. Aus dem „Samen Förderverein“ ist nun eine große Pflanze geworden – darauf können wir stolz sein.“

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